Körperpflege 

Milde, gut verträgliche und gesundheitlich unbedenkliche Körperpflegepodukte sind selten auf Anhieb erkennbar. Die Deklarationen sind oft schlecht lesbar und für Laien oft unverständlich. Einige Kosmetikinhaltsstoffe haben irritierende oder allergieauslösende Wirkung bzw. stehen im Verdacht, auf den Hormonhaushalt zu wirken oder krebserregend zu sein. Der intensive Kontakt mit gesundheitsgefährdenden Substanzen, beispielsweise beim Baden oder Eincremen, kann deren Eindringen in den Körper begünstigen.

Rötungen, Bläschen, juckende Hautstellen können erste Anzeichen für eine allergische Reaktion auf einen Inhaltsstoff sein. Kontaktallergien sind nicht heilbar. Spezialisierte Hautärzte bzw. Allergologen diagnostizieren die Stoffe, die individuell allergen wirken. Die Untersuchungsergebnisse werden im Allergiepass eingetragen und sollten bei jedem Kauf mit der Deklarationsliste auf Kosmetikprodukten verglichen werden. Um Beschwerden vorzubeugen, sollten Sie Allergieauslöser wie bestimmte Duft-, Konservierungs- oder Farbstoffe konsequent meiden.

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Infos

Mögliche schädliche Inhaltstoffe

Tipps!

  • Hände weg von Produkten mit Nanopartikeln! Die Risiken für Gesundheit und Umwelt sind noch nicht geklärt. Achten Sie dabei auf den Hinweis „Nano“ (Deklarationspflicht ab 2013) bzw. fragen Sie beim Händler nach.
  • Wenn Sie unter Allergien leiden, sollten Sie Ihre Allergieauslöser meiden. Beachten Sie dabei die Angaben in der Produktdeklaration. Duftstoffallergiker können auf duftstofffreie Kosmetika zurückgreifen.
  • Verzichten Sie auf „antibakterielle“ Produkte (Feuchttücher, Reinigungsmittel, Waschzusätze zur Textil- oder Oberflächenreinigung). Sie belasten das Hautgleichgewicht, stören die natürliche Abwehrreaktion der Haut und können zu Resistenzbildung bei Bakterien führen.