Bett & Matratze

Matratzen aus Übersee werden häufig mit Giften behandelt, um sie beim Transport gegen Insektenbefall zu schützen. Um Textilien zu färben, knitterfrei zu machen oder vor dem Verblassen zu schützen, wird eine Vielzahl von Chemikalien eingesetzt. Darüber hinaus enthalten Textilien Rückstände von Pestiziden, die beim Anbau verwendet werden. Wählen Sie einen stabilen Lattenrost mit engen Abständen, so dass diese später beim Hopsen und Toben keine Fußfalle werden können. Die Gitterstäbe am Bett sollten einen Abstand von höchstens 6,5 cm haben, damit das Köpfchen nicht hindurchgesteckt werden kann. Die Matratze sollte in erster Linie fest genug sein, um den ganzen Körper in jeder Lage gut stützen zu können und auch bei schwungvollen Drehungen wenig nachzufedern oder zu schaukeln. Eine zusätzliche Moltonauflage schützt überdies vor Feuchtigkeit und kann bei Bedarf gewaschen werden.

Folgende Gütezeichen können beim Kauf möglichst schadstoffarmer Matratzen helfen:

  • Öko-Control-Siegel des „Europäischen Verbandes ökologischer Hersteller", das garantiert, dass Matratzen frei von flüchtigen organischen Verbindungen (VOCs), Pestiziden, Schwermetallen und gesundheitsschädlichen Farbstoffen sind,
  • QUL-Qualitätssiegel des „Qualitätsverbandes umweltverträglicher Latexmatratzen e.V.", das eine Sicherheit vor Schadstoffen garantiert, und
  • TOXPROOF-Label des TÜV Rheinland.

 

 

Infos

Mögliche schädliche Inhaltsstoffe

Tipps!

  • Ein sogenanntes Nestchen - eine Stoffumrahmung des Betts - ist nicht nötig.
  • Bänder und Schnüre im und am Bett stellen ein Sicherheitsrisiko für Ihr Baby dar. Wenn Sie eine Schnullerkette nutzen, sollte diese immer kürzer als der Halsumfang des Babys und nur an Babys Kleidung befestigt sein.
  • Neue Matratzen sofort aus der Verpackung nehmen und lange und gut auslüften, bevor darauf geschlafen wird.
  • Schützen Sie Ihre Matratze gegen Verschleiß mit einem waschbaren Schonbezug und drehen Sie die Matratze jeden Monat um. Regelmäßiges Lüften nicht vergessen!