Anilin

Anilin ist ein chemischer Ausgangsstoff zur Herstellung von Farben, wie z. B. Azofarbstoffe, von Lacken, synthetischen Fasern, Synthesekautschuk und Medikamenten sowie Pflanzenschutzmitteln. Es wird eingesetzt als Lösungsmittel, Katalysator und Stabilisator.

Anilin ist ein starkes Blut- und Nervengift. Beim Einatmen, Verschlucken und bei Berührung mit der Haut und längerem Kontakt kann es zu ernsten Gesundheitsschäden führen: Es steht unter Verdacht krebserregend zu sein. Bei Vergiftungen reagiert das Anilin mit dem Hämoglobin im Blut und beeinträchtigt den Sauerstofftransport. Ferner wird es für Augenschäden verantwortlich gemacht.

Bei Vergiftungen mit hohen Dosen reagiert das Anilin mit dem Hämoglobin im Blut und beeinträchtigt den Sauerstofftransport. Durch mit Anilin verunreinigtem Rapsöl erkrankten 1981 in Spanien mehr als 20.000 Personen, 400 starben (siehe „Spanisches Ölsyndrom“).

Infos

Vorkommen:

  • Spielzeug und Straßenkreide
  • Schuhe, Leder und Textilien

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