Nanopartikel

Nanopartikel sind ein Verbund von wenigen Atomen oder Monekülen. Der Name bezieht sich auf ihre geringe Größe: 1 Nanometer entspricht  0,000 000 001 Meter. Die Vorsilbe „nano“ leitet sich aus dem Griechischen„nanos“ für „Zwerg“ oder „zwergenhaft“ ab.

Nanopartikel werden bereits bei der Herstellung vieler Produkte verwendet. Etliche kosmetische Produkte, wie verschiedene Sonnencremes, Deodorants und Zahnpasten enthalten Nanopartikel. Auch Lebensmitteln werden bereits Nanopartikel beigesetzt. In Ketchup dient Siliziumoxid als Verdickungsmittel, Titandioxid wird zur Aufhellung von Salatdressings verwendet und Aluminiumsilikat wirkt der Verklumpung pulverförmiger Lebensmittel entgegen. Weitere Beispiele sind Nanopartikel in Farben und Lacken sowie Imprägniermitteln für alle Arten von Oberflächen, welche Schutz vor mechanischer Beschädigung bieten sollen.

Nanopartikel können auf Grund ihrer kleinen Ausmaße über die Haut, die Atemwege und über den Magen-Darm-Trakt in den Körper aufgenommen werden und sich dort über den Blutkreislauf im gesamten Organismus verteilen. Derzeit läuft eine Vielzahl an Studien über die von Nanopartikeln verursachten Gesundheitsschäden. Als gesichert gilt bislang jedoch nur, dass Nanopartikel sogar die Blut-Hirn-Schranke durchdringen können und somit der Schutz des Gehirns vor vermutlich gewebeschädigenden Substanzen nicht mehr gewährleistet ist. In Tierversuchen konnte nachgewiesen werden, dass das Lungengewebe von Nanopartikeln, ähnlich wie bei Asbestfasern, schwer geschädigt wurde. Anhand von Zellkulturen wurde bestätigt, dass Nanopartikel auch die DNA in der Zelle beschädigen können, ohne dafür in die Zelle eindringen zu müssen.

Infos

Vorkommen

  • Kosmetik und Cremes
  • Duschgel und Shampoo
  • Zahnpasta
  • Lebensmittel
  • Farben und Lacke

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