Polyzyklische Aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK)

Es handelt sich hier um eine große Gruppe von Chemikalien, darunter Naphthalin oder Benz(a)pyrene. Acht dieser Verbindungen sind als krebserregend eingestuft, weitere stehen im Verdacht, Krebs zu erregen. Benzo(a)pyren und Chrysen gelten zusätzlich als erbgutverändernd, Benzo(a)pyren zusätzlich als fortpflanzungsgefährdend. Außerdem gefährden viele die Umwelt, auch Wasserlebewesen.

Der EU-Grenzwert für Haushaltsgeräte und Werkzeug etwa liegt für die acht krebserregenden PAK bei 1 Milligramm pro Kilogramm Material. Das GS-Siegel ist deutlich strenger. Der wissenschaftliche EU-Lebensmittelausschuss bewertet 15 der 250 bekannten PAKs als krebserregend. Für Benzo(a)pyren sind max. 2 Mikrogramm je Kilogramm Speiseöl erlaubt.

PAK kommen in Erdöl vor und entstehen auch bei beim Ofenheizen oder Grillen.

Infos

Vorkommen:

  • Kontaminanten z.B. in Kosmetika
  • Lebensmittel wie Speiseöl, roher Schinken oder Salami
  • Autoreifen
  • Grillgut
  • in Abgasen bei unvollständiger Verbrennung
  • Spielzeug
  • Gummistiefel (FAQ „PAK“ auf www.test.de)

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