14.01.2019

Die für die Stifte verwendeten Wachse bestehen meist aus erdölhaltigen Paraffinen

Bis auf zwei Produkte fand das Labor in allen Stiften aromatische Mineralölkohlenwasserstoffe (MOAH). Unter den so bezeichneten Verbindungen können sich krebsverdächtige und erbgutschädigende Substanzen befinden. Zur Aufnahme über die Haut liegen zwar bisher kaum wissenschaftliche Daten vor, aus Gründen des vorbeugenden Verbraucherschutzes sollte Vorsicht Vorrang haben, da Kleinkinder Stifte oft auch mal in den Mund nehmen oder längere Zeit in der Hand halten. Kinderhaut ist im Vergleich  zur Erwachsenenhaut sehr dünn und empfindlich.

Die schwarzen Stifte von drei Marken enthalten noch eine weitere Form aromatischer Kohlenwasserstoffe: PAK (polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe). Diese können mit den schwarzen Pigmenten in das Produkt gelangt sein. Einige PAK sind krebserzeugend, manche sind krebsverdächtig.

Am besten greift man zu Wachsmalstiften mit Bienenwachs und achtet auf das “Spiel Gut” Logo.

Quelle: Ökotest.de