11.06.2018

Mikroplastik in der Arktis und den Alpengletschern entdeckt

 

Wie seit kurzem durch eine Greenpeace Studie bekannt, befindet sich Mikroplastik auch schon in den entferntesten Regionen der Arktis sowie auf Alpengletschern, eigentlich Regionen unberührbarer Natur. Diese Kleinstteilchen, z.T. schon im Nanobereich wurden mittlerweile sogar nachgewiesen in:

  • Meersalz
  • Honig
  • Milch
  • Bier

Oftmals wird Mikroplastik in Zahnpasta, Kosmetikartikeln wie Peelings oder Sonnenschutz eingesetzt. Weiterhin wird es durch Waschen von Funktionskleidung (aus Polyester wie Fleece) in den Wasserkreislauf gebracht und Klärananlagen können diese Partikel nicht herausfiltern. Mikroplastik steht im Verdacht Entzündungsreaktionen im Körper auszulösen, was bisher Miesmuschel-Versuche bestätigen.

Was können wir als VerbraucherInnen tun?

  • Möglichst kein Mikroplastik in Kosmetika verwenden, z.B. Peelings aus Kaffeesatz, Zucker oder Salz verwenden.
  • Viel mehr darauf achten Kleidung aus Baumwolle, Viscose oder Bambus zu kaufen.
  • Generell wenig Plastik verbrauchen, da es zum Teil ins Meer gelangt, in dem jetzt schon mehrere Plastikstrudel in der Größe von Frankreich schwimmen.
  • Beim Kauf auf Produkte mit Steinsaz statt Meersalz zu achten. Auf mineralische Sonnencremes ohne Nanopartikel zugreifen.

Utopia mineralische Sonnencremes

Greenpeace Studie Mikroplastik

Quelle: Nestbau Juni 2018