Formaldehyd

Formaldehydabspalter wie Benzylhemiformal, 2-Bromo-2-Nitropropane, 5-Bromo-5-Nitro-1,3-Dioxane, Diazolidinyl Urea, Imidazolidinyl Urea, Quaternium-15, DMDM Hydantoin werden als Konservierungsmittel eingesetzt.

Maximal zulässiger Gehalt in Kosmetika ist 0,2%. Für Babytextilien und Textilien, die Öko-Tex 100-Kriterien erfüllen, gilt der Grenzwert von 16 mg/kg. Textilien mit einem Formaldehydgehalt von mehr als 0,15% müssen mit dem Hinweis „Enthält Formaldehyd“ gekennzeichnet werden.

Formaldehyd ist seit langem als Schadstoff bekannt. Es ist krebserregend, erbgutschädigend, allergieauslösend, stört die Fortpflanzungsfähigkeit und reizt Haut sowie Schleimhäute. Formaldehyd ist jedoch weiterhin einer der wichtigsten Grundstoffe der chemischen Industrie.

Es wird empfohlen, Kleidungsstücke zwecks besserer Hautverträglichkeit vor dem ersten Tragen zu waschen.

Infos

Vorkommen:

  • Cremes und Lotionen
  • Duschgele
  • Mundpflegemittel
  • Nagellack
  • Desinfektionsmittel
  • Wasch- und Reinigungsmittel
  • Insektizide und Fungizide
  • Düngemittel
  • Kunststoffe
  • Kunstharze
  • Textilien
  • Zigarettenrauch

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