PVorsicht bei beschichteten Pfannen: Oft stecken PFAS drin! Antihaftbeschichtete Pfannen sind praktisch- doch häufig enthalten sie problematische PFAS. 

Ein aktueller Marktcheck der Verbraucherzentrale NRW zeigt: Von 31 untersuchten Pfannen enthielten 17 laut Herstellerangaben PFAS. Bei fünf weiteren blieb unklar, ob die Beschichtung PFAS enthält.

Viele Antihaftbeschichtungen bestehen aus PTFE (bekannt als Teflon), das zur Gruppe der sogenannten Ewigkeitschemikalien PFAS gehört. Diese sind extrem langlebig und belasten Umwelt und Gesundheit. Bestimmte PFAS können sich im Körper anreichern und werden unter anderem mit Störungen des Immunsystems, Fruchtbarkeitsproblemen und einem erhöhten Krebsrisiko in Verbindung gebracht. Bei sachgemäßem Gebrauch gelten PTFE-beschichtete Pfannen zwar als gesundheitlich unbedenklich, bei starker Überhitzung können jedoch giftige Dämpfe entstehen.

Unser Tipp: Lieber auf PFAS-haltige Antihaftbeschichtungen verzichten!Langlebige Alternativen sind Pfannen aus Edelstahl, Guss- oder Schmiedeeisen. Wer dennoch eine antihaftbeschichtete Pfanne kaufen möchte, sollte auf „PFAS-frei“ oder „PTFE-frei“ achten. Die Kennzeichnung „PFOA-frei“ reicht nicht aus!

WECF fordert ein umfassendes Verbot der gesamten PFAS-Chemikaliengruppe, um Mensch und Umwelt dauerhaft zu schützen. Denn individuelle Kaufentscheidungen allein können das Problem nicht lösen.

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