Beißringe im Test: Weniger Schadstoffe, aber Vorsicht bleibt wichtig Wenn Babys zahnen, greifen viele Eltern zu Beißringen, um die Schmerzen zu lindern. ÖKO-TEST hat 17 Zahnungshilfen aus Silikon, Kunststoff, Holz und Naturkautschuk untersucht – mit erfreulichen, aber auch kritischen Ergebnissen.
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Die gute Nachricht: Alle getesteten Produkte sind frei von Bisphenol A (BPA) und gefährliche Stoffe wie polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) oder Anilin, die im letzten Test noch ein Problem waren, wurden diesmal nicht gefunden. Damit sind Beißringe insgesamt sicherer geworden.
Doch nicht alles ist unbedenklich. Einige Hersteller setzen Silber ein, um Bakterienwachstum zu hemmen. Experten warnen jedoch, dass dies Resistenzen fördern kann.. Außerdem fanden die Labore in manchen Silikon-Beißringen sogenannte Siloxane (D5 und D6). Sie gelten zwar nicht nur als gesundheitsschädlich, belasten aber die Umwelt, da sie sich nur schwer abbauen.
Auch bei den Verpackungen gibt es Kritisches zu vermerken: Wichtige Hinweise wie „Vor Gebrauch auf Schäden prüfen“ oder Warnungen vor Latexallergien bei Naturkautschuk fehlen teilweise.
Was Eltern beachten sollten:
- Naturkautschuk kann Latexallergien auslösen.
- Kühle Beißringe lindern den Schmerz. Aber niemals einfrieren – Kühlschranktemperatur reicht völlig aus.
- Zur Reinigung genügt Wasser und mildes Spülmittel.
Fazit: Schadstoffe in Beißringen sind seltener geworden. Eltern sollten beim Kauf dennoch genau auf Material und Hinweise achten, um die Zahnungshilfe sicher zu nutzen.
Der Text bezieht sich auf folgende Quelle: https://www.oekotest.de/kinder-familie/Beissringe-Test-Zahnungshilfen-sind-jetzt-besser-als-frueher_14760_1.html

