Plastik mit Nebenwirkungen. Nicht in meinem Körper! Unser neuer Flyer zeigt, wie Plastikchemikalien unsere Gesundheit belasten – und warum Frauen und Kinder Besonders betroffen sind. 

Schadstoffe sind leider überall 

Plastik steckt in Kleidung, Kosmetik, Menstruationsprodukten, Windeln und sogar in Wandfarben, oft dort, wo man es gar nicht vermutet. Es ist nicht nur ein Müll-, sondern auch ein Gesundheitsproblem: Mehr als 13.000 Chemikalien sind mit Kunststoffen verbunden, über 4.200 gelten als bedenklich. Unser neuer Flyer erklärt, wie Plastik entsteht, welche Risiken hormonell wirksame Chemikalien vor allem in Schwangerschaft, Kindheit und Pubertät haben können und warum Frauen durch erhöhten Körperfettanteil, Sorgearbeit und bestimmte Produkte oft stärker belastet sind.

Vorgestellt werden vier wichtige Stoffgruppen – Bisphenole, Phthalate, PFAS und Flammschutzmittel– jeweils mit Hinweisen, wo sie vorkommen und worauf man achten kann. Auch Mikroplastik ist Thema: woher es kommt, wo es bereits nachgewiesen wurde und wie sich die Belastung im Alltag verringern lässt. Eine übersichtlicher Tabelle hilft bei der Orientierung zu den Recyclingcodes und ihrer Einordnung für Gesundheit und Umwelt.

Achtsamkeit kann helfen, doch auch die Politik muss handeln 

Dazu gibt es praktische Tipps für den Einstieg, von Lebensmitteln ohne Plastikverpackung über Leitungswasser bis zu Apps wie ToxFox, Scan4Chem oder CodeCheck. Zum Schluss geht es um die Politik: Damit Plastik wirklich weniger wird, braucht es Regeln nach dem Vorsorgeprinzip und ein rechtsverbindliches Plastikabkommen. Denn Recycling allein löst das Problem nicht. Weniger Plastik und mehr Mehrweg sind der bessere Weg.