Straßenmalkreide im Test: Viele Produkte überzeugen – große Unterschiede beim Preis

Straßenmalkreide gehört für viele Kinder fest zum Spielen im Freien. Doch weil beim Malen oft Hände, Haut und Kleidung bunt werden – und Kreide auch mal im Mund landet – ist die Schadstofffreiheit besonders wichtig. Ein aktueller Test hat deshalb 17 Straßenmalkreide‑Sets genauer unter die Lupe genommen.

Das erfreuliche Ergebnis von Ökotest: Viele Produkte schneiden mit Bestnote ab. Im Vergleich zu einem früheren Test aus dem Jahr 2016, bei dem in zahlreichen Kreiden noch krebserregende Farbstoffe gefunden wurden, haben sich die Hersteller deutlich verbessert. In den aktuellen Laboruntersuchungen wurden die Kreiden unter anderem auf krebserregende Farbbestandteile, allergene Farbstoffe und Schwermetalle geprüft.

Auffällig sind die großen Preisunterschiede. Umgerechnet auf zehn Kreidestifte lagen die Kosten zwischen etwa 1 Euro und über 13 Euro – gute Qualität gibt es dabei auch im günstigen Preissegment.

Neben den Inhaltsstoffen wurde erstmals auch die Verpackung bewertet. Positiv: Die meisten Straßenmalkreiden werden in Kartons verkauft. Kritik gab es dort, wo zusätzlich Plastik oder Folien eingesetzt werden – vor allem, weil bislang kein Hersteller Recyclingkunststoff verwendet.

Fazit für Eltern:
Wer auf geprüfte Produkte achtet, kann seinem Kind heute deutlich unbeschwerter Straßenmalkreide in die Hand geben als noch vor einigen Jahren. Gute, schadstoffarme Kreide muss dabei nicht teuer sein – umweltfreundlichere Verpackungen bleiben jedoch ein Thema, bei dem die Hersteller noch nachbessern sollten.

Weitere Infos findet ihr unter:

https://www.oekotest.de/kinder-familie/Stecken-in-Strassenmalkreide-noch-krebserregende-Farbstoffe_15389_1.html